Manchmal braucht es keine Richtung. Nur ein ehrliches Jetzt.

Lange glaubte ich, ich müsste in meiner Malerei konsequent sein.
Serien schaffen. Mich festlegen. Einer klaren Richtung folgen.

Heute weiß ich: Für mich entsteht Malerei anders.
Durch Sehen. Fühlen. Reagieren.

Durch das, was sich im Arbeiten zeigt — und durch die Bereitschaft,
loszulassen, zuzuhören und neu zu beginnen.

Nicht immer gebe ich den Takt vor.
Oft ist es das Leben selbst, das ihn setzt.
Ich antworte mit Gesten, mit Farbe und mit der Offenheit für das,
was im Moment sichtbar werden möchte.

Meine Arbeiten entstehen aus Erfahrung, Erinnerung und innerer Bewegung.
Ich male nicht, um etwas festzulegen, sondern um einen Raum zu öffnen, in dem Präsenz und Wahrhaftigkeit entstehen können.

Nur wenn ich wirklich bei mir bin, kann etwas entstehen, das trägt.
In der Malerei.
Und im Leben.

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Was Zeit sichtbar macht

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Verbindung, die durch Kunst entsteht